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Projekt: Resilienz im Schöffenamt – Umgang mit psychosozialen Belastungen

Ein Angebot für Sie ⇒ Als Mitglied können Sie zusätzlich Coaching bzw. Supervision nutzen.

Als ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtbarkeit (Schöffe) sind Sie m Rahmen Ihrer Tätigkeit teilweise erheblichen psychischen Belastungen ausgesetzt sein können – etwa durch belastende Eindrücke aus Gerichtsverhandlungen, anhaltende gedankliche Beschäftigung mit Verfahrensinhalten, erlebte innere Konflikte oder die Konfrontation mit Gewaltdarstellungen – bieten wir Ihnen Unterstützung in verschiedenen Formaten an.

Dank der Bereitstellung von Fördermitteln durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg können wir Ihnen auch bis März 2027 die folgenden Angebote in bewährter Form weiterhin anbieten:

  1. Online-Vorträge
  2. Präsenz-Workshops
  3. Einzelcoaching / Supervision

In Kooperation mit PräventSozial aus Stuttgart und dem VHS-Verband Baden-Württemberg bieten wir Ihnen folgende Veranstaltungen an:

06.10.2026

18:00-19:30 Uhr

Online-Vortrag II

⇒ in Kooperation mit dem VHS-Verband Baden-Württemberg e.V.

VHS Verband

20.10.2026

18:00-19:30 Uhr

Online-Vortrag

Supervision im richterlichen Ehrenamt – Vertiefende Vorstellung des Unterstützungsangebots
Supervisor:innen, mit denen die DVS-BW eine Vereinbarung getroffen hat, stellen das Angebot der Supervision und des Coachings vor.

 

06.11.2026

je 16:00-19:00 Uhr

Präsenz-Workshop II

in den Räumen von
PräventSozial Justiznahe Soziale Dienste gemeinnützige GmbH
Gesellschafter: Bewährungshilfe Stuttgart e.V.
Neckarstraße 121, 70190 Stuttgart

  • Ihr Anmeldung richten Sie bitte an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
  • Geben Sie bitte an:
    ⇒ Vorname
    ⇒ Nachname
    ⇒ e-Mail-Adresse
    ⇒ Telefon
    ⇒ ihre Tätigkeit, z.B. Schöffe/Schöffin im AG / LG (Ort) 
PraeventSozial Logo

 

  • Vereinbarung einer Kooperation mit einem Team von qualifizierten Supervisorinnen und Supervisoren

    Als Mitglied bei uns im DVS-Landesverband BW haben Sie explizit die Möglichkeit, eine Supervisorin oder einen Supervisor für eine Einzelsitzung bzw. ein Coaching in Anspruch zu nehmen.
    Melden Sie sich gerne bei uns im Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
  • BW SM Foerderlogo 1 2026

 In Kooperation mit dem Landesverband der Deutschen Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen e.V., PräventSozial und dem VHS-Verband Baden-Württemberg

 

Seehaus Akademie: Lernen, was Leben fördert

Seehaus LogoSeehaus Akademie Logo  Seehaus e. V. ist seit vielen Jahren im Bereich der Straffälligenhilfe, Jugendhilfe, Opferhilfe, Traumaberatung und Prävention tätig. Mit unseren Schulungs- und Weiterbildungsangeboten in der Seehaus Akademie geben wir unser Knowhow und das weiterer Fachleute an Interessierte weiter, die ebenfalls in diesen Bereichen tätig sind und neue oder zusätzliche Ressourcen erwerben möchten. Die Vorträge, Kurse, Seminare, Zertifikatskurse und Fachtage sind sowohl für hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Interessierte. Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden herzlich zur Teilnahme ein.

Seehaus-News: Aktuelles Juli 2026

Details zu Seminaren und Weiterbildungen

Seehaus Akademie 2025 26

Akademie-Broschüre 2025-26

Bücher und Filmbeiträge über das Seehaus

 

Stiftung Forum Recht Karslruhe

sfr logo 2023Die Stiftung Forum Recht ist eine gemeinnützige, bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Karlsruhe und einem Standort in Leipzig. Ihr Zweck besteht in der Einrichtung eines Kommunikations-, Informations- und Dokumentationsforums, das sich auf Bürgerbeteiligung stützt und aktuelle Fragen zu Recht und Rechtsstaatlichkeit aufgreift.
Seit Juli 2024 übernimmt Direktor Dr. Cord Brügmann die Leitung der Bundesstiftung der Stiftung Forum Recht.
Die Stiftung bietet eine Vielzahl an kostenfreien Mitmachangeboten sowie Ausstellungen, Workshops und Fortbildungen an. Dabei entwickelt sie neue Formate, vertieft bestehende Kooperationen und erweitert diese. Ausgangspunkt des Programms ist das Recht: Mit ihren Aktivitäten macht die Stiftung an ihren beiden Standorten in Karlsruhe und Leipzig, aber auch deutschlandweit sowie digital auf vielfältige Weise das Recht erfahrbar und informiert sowie diskutiert über den Rechtsstaat.

Bundesforum Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung: Perspektiven verbinden. Wissen teilen.
- Freitag, 27. und Samstag, 28. November 2026
- Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig, Trefftz-Bau, Gustav-Freytag-Straße 43-45, 04277 Leipzig

Weitere Informationen mit zahlreichen Angeboten zu Veranstaltungen finden Sie hier.

DVJJ Online-Veranstaltungen

DVJJ onlineHier finden Sie eine Auswahl von Online-Veranstaltungen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.

»Die Vereinigung hat das Ziel, die mit der Jugendkriminalität zusammenhängenden Fragen unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen zu erörtern und ihre Lösung zu fördern. Die Vereinigung will Forum für die fachliche, fachpolitische und öffentliche Diskussion in der Jugendkriminalrechtspflege sein.«
[§ 2 Abs. 1 der Satzung]


33. Jugendgerichtstag an der Universität Kassel unter dem Titel „jugend(ge)recht“
Der Deutsche Jugendgerichtstag ist die zentrale Veranstaltung für alle Berufsgruppen, die im Jugendstrafverfahren tätig sind, mit straffällig gewordenen jungen Menschen arbeiten oder sich wissenschaftlich mit Jugenddelinquenz befassen. Der Jugendgerichtstag schafft Raum für den fachlichen Austausch über zentrale Fragen des Jugendkriminalrechts – mit Blick auf aktuelle Herausforderungen, gesellschaftliche Entwicklungen und die Lebensrealitäten junger Menschen. Sie bietet Gelegenheit, die neuesten wissenschaftlichen Befunde sowie innovative und bewährte Ansätze aus der Praxis kennenzulernen, Projekte zu diskutieren und interdisziplinär in den Dialog zu treten.
Der Titel lenkt den Blick sowohl auf rechtliche Fragen des Jugend(straf)rechts als auch auf die Forderung nach mehr Gerechtigkeit für und aus Perspektive junger Menschen. Wie jugendliches Verhalten verstanden, begleitet und rechtlich bewertet wird – und wie dabei Augenhöhe, Teilhabe und Verhältnismäßigkeit gesichert werden können – steht im Zentrum der Diskussion.
Erwartet werden Teilnehmende aus Justiz, Sozialer Arbeit, Polizei, Jugendstrafvollzug und Wissenschaft. In Arbeitskreisen und Vorträgen werden Themen aus den Bereichen Jugendkriminalität, Jugend(straf)recht und Jugendhilfe aufgegriffen – stets mit dem Ziel, einen gerechten und verantwortungsvollen Umgang mit straffällig gewordenen jungen Menschen zu fördern.
24. bis 27. September 2026 | Tagungsprogramm und Anmeldung

 

Psychische Störungen in Haft bzw. unter Straftäter*innen | Online
Bei straffälligen Jugendlichen beobachten wir vielfach psychische Störungen, die nicht selten mit ihren Delikten in ursächlicher Verbindung stehen. Besonders unter den Bedingungen einer Inhaftierung entwickeln sich diese Störungen oft ungünstig und führen zu weiteren Problemen (z.B. selbstschädigendes und suizidales Verhalten aber auch Verfestigung und Steigerung von Risikofaktoren für künftige Straffälligkeit).
Im Rahmen des Seminars werden kurz häufige psychische Störungen bei jungen StraftäterInnen vorgestellt (v.a. Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen und schizophrenieforme Erkrankungen) und vor ihrem Entstehungshintergrund diskutiert. Dabei werden insbesondere die schädigenden Bedingungen einer Inhaftierung vorgestellt.
05. bis 06. Oktober 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung

Die „Nebenfolgen“ im Jugendstrafrecht – mehr als Sozialstunden und Anti-Gewalt-Training | Online
Außer den Erziehungsmaßregeln, Zuchtmitteln und Jugendstrafen können im Jugendstrafverfahren auch Fahrverbot, Entzug der Fahrerlaubnis, Beschäftigungsverbote und Vermögensabschöpfung verhängt werden. Diese Folgen sind manchmal weitreichend und teuer. Welche Regeln gelten da genau? Was muss man dazu wissen, um die Fragen von jungen Menschen beantworten zu können?
In dieser Veranstaltung werden die in der Praxis bedeutsamen sonstigen Folgen von Strafverfahren für junge Menschen fallbezogen dargestellt, außerdem erfolgt eine Zusammenfassung der Regeln für das Führungszeugnis und die Mitteilungspflichten (z.B. wer erfährt wovon bei Straftaten Jugendlicher?).
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende in Jugendämtern, JuhiS/JGH und sonstige Interessierte.
14. Oktober 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung


Zusammenhänge zwischen Entwicklungstraumatisierungen und Gewaltstraftaten | Online
In den Lebensläufen von Gewalt- und Sexualstraftätern finden sich immer wieder zahlreiche und sehr schwerwiegende Formen von Traumatisierungen. Dabei handelt es sich typischer Weise um Bindungstraumata. Diese Beobachtung lässt sich nicht als zufällige Koinzidenz interpretieren, sondern deutet auf einen Zusammenhang zwischen den Erlebnissen in der eigenen Kindheit und späterer Gewaltdelinquenz hin. [...]
Das Seminar versucht Gründe für den Zusammenhang zwischen Entwicklungstraumata und Gewaltstraftaten aufzuzeigen und stellt Überlegungen zu einer juristischen Würdigung dieser Traumata an, bspw. im Rahmen einer Verhandlung und gibt Hinweise zu einer Behandlung der Täter unter dem o.g. Gesichtspunkt.
26. bis 27. Oktober 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung


Orientierungstag: Der Ablauf des Jugendstrafverfahrens und die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren/Jugendgerichtshilfe | Online
Die Kenntnis über die verschiedenen Stadien/Abschnitte des Jugendstrafverfahrens und der damit verbundenen Handlungsaufträge sind für die Aufgabenerfüllung der JuhiS/JGH von besonderer Relevanz. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben der JuhiS/JGH anhand der Darstellung des gesamten Jugendstrafverfahrens zu beleuchten und die wichtigsten rechtlichen Grundlagen darzustellen:
- Darstellung des gesamten Ablaufs des Jugendstrafverfahrens von Verfahrensbeginn bis Verfahrensende
- Prüfauftrag gem. § 52 SGB VIII
- Rechte und Pflichten der beteiligten Akteure; insbesondere der Jugendhilfe im Strafverfahren
- Rechtsfolgen des Jugendstrafrechts
03. November 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung

Restorative Justice mit Jugendlichen – Täter-Opfer-Ausgleich im JGG | Online
Viele Straftaten führen zu Verletzungen von Menschen und Beziehungen. Angebote einer Restorative Justice (RJ) ermöglichen den Beteiligten, den in Zusammenhang mit der Straftat stehenden Konflikt und dessen Folgen selbstbestimmt zu klären. In der Mediation in Strafsachen, die weltweit gängigste RJ-Praktik, geschieht dies unter Einbeziehung von allparteilichen Konfliktvermittler*innen. Diese schaffen hier Raum für Begegnung, Dialog, Verbindung, Wiedergutmachung und vielleicht sogar auch Versöhnung zwischen den Beteiligten.
Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Durchführung einer Mediation in Strafsachen veranschaulicht, um wichtige Anknüpfungspunkte für das eigene Handlungsfeld aus der Veranstaltung mitnehmen zu können und die RJ in Deutschland langfristig stärker zu etablieren.
Ziel dieses Einführungsseminars ist daher die Vermittlung von Grundlagenwissen zur Restorative Justice und zum TOA in Deutschland, wobei sowohl Möglichkeiten als auch etwaige Grenzen aufgezeigt werden.
20. November 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung

„Ich musste zum Jugendgericht. Bin ich jetzt vorbestraft?“ – Informationen und Austausch zum Führungszeugnis/Erziehungsregister/Bundeszentralregister und zu Mitteilungspflichten | Online
Die Angst, vorbestraft zu sein, beschäftigt viele jungen Menschen, die Kontakt zur Justiz haben. Das kann sich lähmend auf die weitere Entwicklung und beispielsweise auch auf den Bewerbungsprozess junger Menschen auswirken, wenn sie sich z. B. nicht für Stellen bewerben, für die ein Führungszeugnis verlangt wird. Personen, die diese jungen Menschen unterstützen, kennen oft nur ungefähr, aber nicht genau, die Bedeutung und Funktion der Strafregister, Regelungen zu Auskunftspflichten und -rechten sowie zur Tilgung von Eintragungen. Die Lücke soll diese Veranstaltung schließen.
25. November 2026 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung

 

Cybergrooming verstehen, Minderjährige schützen: Risikofaktoren und Schutzmaßnahmen bei Tatbegehenden und Betroffenen | Online
Cybergrooming bezeichnet die Nutzung von Internet- und Kommunikationstechnologien durch Jugendliche und Erwachsene zur Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen, um sexuellen Kontakt herzustellen. Dabei sind im letzten Jahrzehnt sowohl im Hell- als auch im Dunkelfeld rasant steigenden Fallzahlen zu beobachten, wobei Jugendliche und Heranwachsende nicht nur betroffen, sondern immer häufiger Tatbegehende sind. Im Rahmen des Forschungsprojekts CERES (Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren und Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen) wurde das Phänomen Cybergrooming aus Tatbegehenden-, Betroffenen- und Ermittlungsperspektive durch ein interdisziplinäres Team beleuchtet.
Im Seminar werden, neben einer rechtlichen Einordnung des Phänomens, die Charakteristika, Risikofaktoren und Strategien bei Tatbegehenden sowie Betroffenen von Cybergrooming im kriminologischen Hell- und Dunkelfeld differenziert betrachtet. Gleichzeitig werden Präventions- und Interventionsmöglichkeiten für Tatbegehende und Betroffene auf mehreren Ebenen diskutiert.
20. Januar 2027 | Anmeldung zur Online-Veranstaltung

 

EU zu neuen Haftformen: kleine Hafthäuser statt großer Vollzugsanstalten

Seehaus LogoRESCALED und SEEHAUS begrüßen bahnbrechende Schlussfolgerungen des EU-Rates unter belgischer Präsidentschaft (EU2024BE)
Die Justizminister der 27 EU-Länder haben sich heute einstimmig für die Nutzung von kleineren Hafthäusern ausgesprochen. Sie haben die Schlussfolgerungen des Rates über die „Inhaftierung in kleinem Maßstab“ angenommen und damit alle Mitgliedstaaten aufgefordert, die Nutzung kleinerer Vollzugseinrichtungen einschließlich kleiner Hafthäuser für Haftzwecke in Erwägung zu ziehen, um die negativen Auswirkungen der Inhaftierung zu begrenzen und eine bessere Betreuung der inhaftierten Personen bei der Rückkehr in die Gesellschaft zu gewährleisten.

Ansprechpartner
Ulrich Weinhold

 

 

Ulrich Weinhold
Syndikusrechtsanwalt – Referent Restorative Justice
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Die Organisation RESCALED, eine führende Bewegung zur Einführung von verkleinerten Haftanstalten in Europa, begrüßt die Annahme dieser Schlussfolgerungen des Rates. Sie stellen einen wichtigen Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Justizsystems und einer grüneren, gerechteren und integrativeren Zukunft dar. Damit sind sie ein starkes und hoffnungsvolles Zeichen in Zeiten, in denen viele europäische Gefängnissysteme mit Überbelegung, Personalmangel oder hohen Rückfallquoten zu kämpfen haben.

RESCALED wird in Deutschland durch den Seehaus e.V. repräsentiert. Seehaus betreibt selbst zwei kleine Hafteinrichtungen als „Strafvollzug in freien Formen“, seit 2003 im Seehaus Leonberg und seit 2011 im Seehaus Leipzig. Außerdem ist Seehaus e.V. mit Opfer- und Traumaberatungsstellen und in der Präventionsarbeit aktiv.
Die wichtigsten Punkte aus den Schlussfolgerungen des Rates finden Sie hier.

Kriminologisches Kolloquium-2026

KfN LogoDas Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) sieht seine Aufgabe in der Gewinnung evidenzbasierter Erkenntnisse zur (Weiter-)Entwicklung von Methoden und Modellen zur Erklärung, Vorhersage und Steuerung von Kriminalitätsentwicklungen und -phänomenen. Seine Analysen und Befunde liefern die Grundlage für die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Handlungswissen für die Praxis der Kriminalitätskontrolle und des Kriminalitätsmanagements. Das KFN bearbeitet ein Forschungsfeld von höchster gesellschaftlicher Relevanz und transferiert seine Erkenntnisse auf vielfältigen Wegen und in unterschiedlichen Formaten in Öffentlichkeit, Gesellschaft und Politik. Mit seinen Forschungsleistungen trägt es erheblich zur Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz bei.

Seit Februar 2017 veranstaltet das KFN im Rahmen des Kriminologischen Kolloquiums Vortragsreihen, in denen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aktuelle Erkenntnisse der kriminologischen Forschung präsentieren. Das Kolloquium richtet sich nicht nur an Vertreter aus Wissenschaft und einschlägiger Praxis, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Zu den Vorträgen und anschließenden Diskussionen sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • Wann? öfters am ersten Dienstag im Monat, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr
  • Wo? digitale Teilnahme - oder - Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V., Lützerodestr. 9, 30161 Hannover

 

DVS-BW-Marktstand beim Forum für Gesellschaftlichen Zusammenhalt 2024

 

FFGZ Marktplatz Schoeffen Foto Tobias Arnold

Das Forum für Gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stiftung Nussbaum veranstaltete im Oktober 2024 eine Tageskonferenz mit anschließender feierlicher Abendveranstaltung rund um das Thema Ehrenamt und Engagement.Forum gesellschaftlicher Zusammenmhalt 2

Im Fokus des Forums steht das ehrenamtliche Engagement sowie die Menschen und Organisationen, die die Ideen und Pläne umsetzen. Das breit gefächerte Programm bot mit seinen Workshops, Diskussionsrunden, dem Marktplatz des Engagements vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten.

Auch unser DVS-Landesverband Baden-Württemberg e.V. war mit einem Marktstand vertreten. Wir haben uns über den vielfältigen Austausch mit Gästen und mit den ehrenamtlich engagierten Menschen und Organisationen sehr gefreut.

"Wir schöffen das!" - Ein Slogan des DSV-BW, die sich für die Stärkung des richterlichen Ehrenamts einsetzen.
Foto: Tobias Arnold

Bundesweiter Veranstaltungsfinder der Volkshochschulen

VHS SeminareDer Veranstaltungsfinder auf www.volkshochschule.de ist ein zentrales Online-Tool, das Interessierten dabei hilft, passende Kurse, Seminare und Veranstaltungen zu finden. Angebote rund um das Schöffenamt

Viele Volkshochschulen in Deutschland bieten spezielle Veranstaltungen zum Thema Schöffenamt an. Diese reichen von Einführungskursen über Workshops bis hin zu Diskussionsrunden mit erfahrenen Schöffen und Juristen. Mögliche Inhalte solcher Veranstaltungen sind:

  • Einblick in die Aufgaben eines Schöffen: Welche Rolle spielen Schöffen im Strafverfahren? Welche Rechte und Pflichten haben sie?
  • Voraussetzungen und Bewerbung: Wer kann Schöffe werden und wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?
  • Rechtliche Grundlagen: Grundwissen zu Strafrecht, Verfahrensabläufen und der Zusammenarbeit mit Berufsrichtern.
  • Praxisbezogene Übungen: Simulationen von Gerichtsverfahren und Rollenspiele zur Entscheidungsfindung.

Wie funktioniert die Suche im Veranstaltungsfinder?

  1. Besuchen Sie die Website www.volkshochschule.de.
  2. Geben Sie im Suchfeld Begriffe wie „Schöffen“ oder „Schöffenamt“ ein.
  3. Wählen Sie Ihre Region oder nutzen Sie die Filterfunktionen, um Veranstaltungen in Ihrer Nähe zu finden.
  4. Informieren Sie sich über die angebotenen Kurse und melden Sie sich direkt online an.

Video-Tutorials zum Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren

DVJJ onlineAufgrund der Corona-Pandemie mussten einige unserer DVJJ-Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.
Da die Änderungen im Jugendstrafverfahren durch das Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren (BGBl. 2019 I, S. 2146) weitreichend sind, haben wir uns entschieden, Video-Tutorials zu veröffentlichen.

Von den Änderungen betroffen sind vor allem die Unterrichtungs- und Belehrungspflichten, die Anwesenheitsrechte der Erziehungsberechtigten und gesetzlichen Vertreter, die Bestellung von Pflichtverteidigern, die Mitwirkung der Jugendgerichtshilfe/Jugendhilfe im Strafverfahren sowie die Bild-Ton-Aufzeichnung von Beschuldigtenvernehmungen.

Zudem ist das Recht der Pflichtverteidigung mit dem am 13. Dezember 2019 in Kraft getretenen Gesetz zur Neuregelung des Rechts der notwendigen Verteidigung (BGBl. 2019 I, S. 2128) insgesamt reformiert und an die Mindestvorgaben der EU-Richtlinie 2016/1919 über Prozesskostenhilfe für Verdächtige und beschuldigte Personen in Strafverfahren (…) angepasst worden. Diese für Beschuldigte aller Altersgruppen geltenden Neuregelungen ergänzen die spezifischen Regelungen zum Jugendstrafverfahren und sind daher auch für das Jugendstrafverfahren von Bedeutung.

Unser fünf Teile umfassendes Video-Tutorial (Gesamtdauer ca. 4 Std. 20 min.) bietet eine detaillierte Einführung in die Gesetzesänderungen und ihre möglichen Konsequenzen für die Praxis des Jugendstrafverfahrens. Die Darstellung richtet sich primär an Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälte, Jugendrichterinnen und Jugendrichter sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die Verteidigungen in Jugendstrafverfahren übernehmen.

Der Zugang zu den Videosist ab sofort kostenlos möglich. Sie finden diese unter dem folgenden Link: https://www.dvjj.de/umsetzung-der-eu-richtlinie-2016-800/

Weitere Informationen Video-Tutorials

Termine

05.11.2026 Stuttgart

Besuch im Landtag Baden-Württemberg
Einladung für DVS-BW-Mitglieder
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12.11.2026 online

DVS-Kolleg online für Mitglieder: Vortrag und Fachgespräch.
Jakob Weickert, Redakteur beim Verfassungsblog: Das Justiz-Projekt. Verwundbarkeit und Resilienz der dritten Gewalt

03.12.2026 online

DVS-Kolleg online für Mitglieder: Vortrag und Fachgespräch.
Prof. Dr. Lasse Dinter LL.M, Professor für Strafrecht I Strafverteidiger: Die Rolle der Nebenklage im Strafverfahren – Rechte, Möglichkeiten und Grenzen aus Sicht von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern

16.01.2027 online

DVS-BW Vorstandsitzung
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29.04.2027 Stuttgart

DVS-BW Jahresmitgliederversammlung
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Aktuelles

DVS-Kolleg online für Mitglieder

DVS Kolleg Logo 2025.4 rund

Unser Flyer

DVS BW Flyer Preview 2021

Mitglied werden

Aufnahmeantrag zur Mitgliedschaft


ab 1. Oktober nur 20,-€ in diesem Jahr statt regulär 60,-€

Richter ohne Robe

Band 38 | 2026-2
RohR 2026 2 D
Schwerpunkt: Wenn Richter schweigen | Handelsgerichtbarkeit | Hass und Hetze im Netz | Rauschgiftlage
Inhaltsverzeichnis

Antrag: Bestellung Sonderausgabe, Aufnahme in Verteiler

RohR 2023 3 Bestellung 

Antrag zur Bestellung einer kostenlosen Ausgabe der Fachzeitschrift "Richter ohne Robe" 2023-3 

Die Rolle der Schöffen bei Absprachen im Strafprozess

Iberl Kinzig GrafikDie Untersuchung widmet sich der Frage, wie Schöffen Absprachen im Strafprozess erleben. Dazu wurden knapp 9000 Laienrichter aus allen Bundesländern befragt. Die Studie bestätigt bestehende Befunde, nach denen illegale Absprachen weiterhin verbreitet sind und Laienrichter weiterhin zu wenig Einfluss auf den Ausgang des Strafverfahrens haben. Erfreulicher fiel dagegen ein anderes Ergebnis der Umfrage aus: So hält eine klare Mehrheit der Schöffen ihr Amt für wichtig. Obwohl die Laienrichter mit ihrer Tätigkeit mehrheitlich zufrieden sind, formulieren sie dennoch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten
Prof. Dr. Jörg Kinzig, Benedikt Iberl M.Sc.,
Die Rolle der Schöffen bei Absprachen im Strafprozess,
Nomos Verlag, 175 Seiten. ISBN: 978-3-7560-0632-8
Inhalt

Eintrag als gemeinnütziger Verein auf der Bußgeldliste

Der Bund ehrenamtliche Richter/innen, Deutsche Vereinigung der Schöffe/innen, LV BW e.V. (DVS-BW) ist beim Oberlandesgericht Stuttgart im Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen eingetragen und darf nach entsprechendem Gerichtsurteil Geldauflagen in Ermittlungs-, Straf- und Gnadenverfahren empfangen.
Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen, 01.12.2023Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen, 01.12.2023, S. 22
Weitere Infos



Rechtshistorisches Museum in Karlsruhe

Die Konzeption der Dauerausstellung "Von Babylon zur heutigen Rechtsordnung" verbindet die Rechtsordnungen der alten Kulturen mit der neuzeitlichen Rechtsentwicklung.
Eine Sonderausstellung dokumentiert die Karlsruher Rechtsgeschichte in den Etappen der Rechtsentwicklung von der Stadtgründung bis zur Nachkriegszeit.
Weitere InfosWeitere Infos


Polizeimuseum in Stuttgart

Das Polizeimuseum in Stuttgart schafft Einblicke in ganz reale Kriminalfälle. Es erinnert z.B. an den "Hammermörder", die "Betonleiche" oder die RAF-Zeit und zeigt historische Arbeitsmittel.
Das Gruselkabinett der Kriminalgeschichte ist in einem Sicherheitsraum im Polizeipräsidium auf dem Stuttgarter Pragsattel untergebracht. Es ist nach Themen geordnet. Die Gegenstände - faszinierend und abstoßend zugleich - können auf Anfrage besichtigt werden.

Presse-Infos

Aktuelle Nachrichten zum Recht

LTO Legale Tribune Online

Ministerium der Justiz und für Migration

BW Justiz Migration

Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa

BW Inneres Digitalisierung Europa

Cybersicherheit für Baden-Württemberg

BW Cybersicherheitsagentur Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg hat das Ziel, die Landesverwaltung, Städte und Gemeinden, Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Bürger für das Thema zu sensibilisieren und im Falle eines akuten Cybersicherheitsvorfalls zu unterstützen. Die Schwerpunkte der Behörde sind die Prävention, Detektion und Reaktion.
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Anhörung im Rechtsausschuss zur Novelle Deutsches Richtergesetz, § 44b Absatz 1

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich am Mittwoch, 17. Januar 2024, in einer Anhörung mit einer von der Bundesregierung geplanten Änderung des Deutschen Richtergesetzes (20/8761) befasst. Demnach sollen ehrenamtliche Richter und Schöffen künftig zwingend nicht berufen werden dürfen, wenn an ihrer Verfassungstreue Zweifel bestehen. So soll u.a. verhindert werden, dass rechte und rechtsextreme Gruppen ihre Anhänger dazu aufrufen, sich als Schöffen zu bewerben. Auch der Präsident unserer Bundesvereinigung, Andreas Höhne, wurde als Sachverständiger angehört.
Deutscher Bundestag zum Thema: "Sachverständige begrüßen Änderung des Richtergesetzes"
Stellungnahme Andreas Höhne, Präsident des DVS-Bundesverbandes

 

"Rechte Richter" – alles nur Einzelfälle?

Fachbuch von Joachim Wagner, deutscher Kriminologe und Justizjournalist
dpa/ast/LTO, Dr. Markus Sehl, 04.09.2021
Unterschätzt die Justiz die Gefahr durch Verfassungsfeinde in den eigenen Reihen? Der Jurist und Journalist Joachim Wagner hat ein Buch geschrieben, das Spurensuche und Warnung ist. Und erklärt, warum die Politik nur zögerlich handelt.
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Kopftuch auf Richterbank bleibt tabu

Ulf Vogler, dpa, 08.03.2018
München. Der Verwaltungsgerichtshof hebt das Urteil der Vorinstanz auf. Rechtsreferendarinnen dürfen keine religiösen Symbole tragen.
In bayerischen Gerichtssälen werden auch künftig neben den Richtern und Staatsanwälten keine Studentinnen mit Kopftüchern sitzen.
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