Die deutsche Sozialgerichtsbarkeit und ihre Bedeutung für den Rechts- und Sozialstaat
Auch in einem funktionierenden Sozialstaat existieren Ungleichheiten und Ungerechtigkeit. So kann es zum Beispiel bei Sanktionen und Kürzungen des Arbeitslosengelds oder bei Genehmigungen für Pflegeleistungen und Behandlungen zu Konflikten kommen. Zur rechtlichen Klärung solcher Fälle wurde 1954 die Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland eingerichtet.
Gelingt es ihr, den Sozialstaat gerechter zu machen und Ungleichheiten abzubauen? Und welche Bedeutung haben die ehrenamtlichen Richter/-innen in diesen mit einer hochkomplexen Materie beschäftigten Gerichten? Können sie dazu beitragen, dass soziale Gerechtigkeit wirklich „im Namen des Volkes“ erreicht werden kann?
| Leitung | Wolfgang Mayer-Ernst Pfarrer und Studienleiter Recht und Politik Evangelische Akademie Bad Boll Renate Gundel Tandemvorsitzende des Arbeitskreises Fachrichter beim DVS-Bundesverband und ehrenamtliche Sozialrichterin am SG Stuttgart |
| Referenten |
Prof. Dr. Christoph Butterwegge |
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Tagungsort |
Evangelische Akademie Bad Boll Akademieweg 11 73087 Bad Boll |
| Tagungsorganisation |
Beate Schnabel |
| Tagungsnummer | 520822 |
| Termin | Sa+So 28.-29. Mai 2022 |
| Zielgruppen |
an Themen eines zukunftsfähigen und gerechten Sozialstaates Interessierte, |
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Kosten der Tagung |
Gesamtpreis bei Unterbringung - im Einzelzimmer mit Dusche/WC: 130,00 € - im Doppelzimmer mit Dusche/WC: 110,00 € Gesamtpreis als Tagesgast: 61,00 € |




